Aktuelles

 

 


Mai 2016: Neu herausgekommen: "Perlen Taucher" – biografische Erzählungen aus der Kinder- und Jugendhilfe

Mit unserer Arbeit in der Jugendhilfe sind wir in der Fachöffentlichkeit anerkannt und eine wichtige Institution in Hamburg. Was uns nicht so leicht fällt: anderen – Freunden, Bekannten, der Familie – über die Hintergründe, die pädagogischen Prozesse, die Mühen und die Freude der Arbeit zu berichten. Dieser schwierigen Aufgabe haben sich Michael Schaaf als Interviewer und Autor sowie mutige ehemalige Betreute und einige Pädagoginnen und Pädagogen der Pestalozzi-Stiftung Hamburg gestellt. Herausgekommen ist ein sehr lesbares kleines Buch, in dem die Lebenssituationen der (ehemaligen) Kinder und Jugendlichen und die facettenreiche Arbeit in den "Hilfen zur Erziehung" einfühlsam und anschaulich dargestellt werden. 

Am 20. April 2016 wurde "Perlen Taucher" in den schönen Räumlichkeiten des Jugendkunsthauses "Esche" in Altona-Nord der Öffentlichkeit vorgestellt. Barbara Lange, Mitglied des Verwaltungsrats und langjährige Vorsitzende, dankte in ihrem Grußwort ausdrücklich dem Autor und denjenigen, die es ihm überhaupt erst möglich gemacht haben, diese Geschichten aufzuschreiben, von denen es noch viel mehr geben könnte. Christian Violka, pädagogisches Vorstandsmitglied, hat sich selbst am Buch beteiligt und wies in seiner Einführung noch auf einen anderen Grund für das Engagement der Pestalozzi-Stiftung hin: Wenn über das Arbeitsfeld in der Öffentlichkeit berichtet wird, geht es nur um Skandale und Misserfolge; hier sollte einmal ein Kontrapunkt gesetzt werden. Diese Motivation teilen auch der Autor Michael Schaaf, der drei kleine Abschnitte aus dem Buch vortrug sowie drei Pädagogen, die sich am Buch beteiligt haben. Saskia, Ulrike und Piet antworteten dem Moderator Bernd Seguin auf seine kritischen Nachfragen hin selbstbewusst und unterstrichen, dass sich niemand die Illusion macht, mit diesem Buch ein negatives öffentliches Image "kippen" zu wollen. Aber – wir haben uns auf dem Weg gemacht und hoffen darauf, einen Impuls gesetzt zu haben und vielleicht ein paar Menschen mitnehmen zu können – "Perlen Taucher" eben!

Das Buch ist für 5 Euro im Buchhandel (ISBN: 9783741261121) und über die Pestalozzi-Stiftung zu beziehen. Das e-book kostet 2,99 € oder 3,99 € und ist über viele Quellen erhältlich wie Amazon, beck-shop.de, buch.de oder bol.de.

Aus technischen Gründen können Aufnahmen von der Buchvorstellung aktuell nur auf Facebook dargestellt werden. Wir arbeiten an einer Lösung.


April 2016: Neues aus dem Verwaltungsrat

In der vor einiger Zeit erschienenen Chronik über die Geschichte der Pestalozzi-Stiftung Hamburg findet sich ein wunderbares Bild über die "Führungspersönlichkeiten der Stiftung 1922, im 75. Jahr seit der Gründung". Eine Reihe gesetzter Herren mit steifen Krägen blickt uns da entgegen, sehr seriös und würdig. Diese beiden Attribute treffen natürlich auch heute noch auf das höchste Gremium unserer Stiftung, den Verwaltungsrat, zu, der unter anderem die beiden Vorstände bestellt und deren Arbeit überwacht. Nur steif, mit Kragen und Herren unter sich  – das ist in der Tat schon lange Geschichte.   

Aus diesem Gremium ist nun Herr Rainer Hermann, der bisherige stellvertretende Vorsitzende, ausgeschieden. Wir möchten uns auch an dieser Stelle sehr herzlich für seine Arbeit und die Unterstützung unserer Aufgaben bedanken!

Sein Nachfolger in diesem Amt ist Wolfhard F. Klatt, bereits langjährig im Verwaltungsrat und nun auch im Wirtschaftsausschuss tätig. Beruflich arbeitet er als Rechtsanwalt (Arbeits- und Vorsorgerecht). Der verheiratete Vater zweier Kinder engagiert sich zusätzlich in der Carsten Kröger Stiftung, die sich für die Förderung der Jugend in Billstedt und Horn einsetzt.

Wir freuen uns darüber, dass er die Aufgaben bei uns übernommen hat und wünschen ihm für diese Tätigkeit alles Gute!   


Bildquelle: Tommy Windecker / fotolia.com

März 2016: Haus sucht Kinder - und sozialpädagogische Betreuer!

Manchmal können Kinder nicht mehr weiter bei ihren Eltern leben bleiben. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, doch sie sind im Ergebnis immer traurig – für beide Seiten.

Wir, die Pestalozzi-Stiftung Hamburg, bieten diesen Kindern ein neues Zuhause. Gleichzeitig achten wir die Eltern und den Wunsch der Kinder, möglichst irgendwann wieder mit diesen zusammenzuleben.

Eines unserer Angebote dafür heißt "Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft" oder kurz Lebensgemeinschaft. Professionelle Pädagoginnen und Pädagogen leben mit bis zu sechs Kinder und Jugendlichen zusammen in einem Haushalt. Sie geben ihnen die notwendige Geborgenheit, fördern sie und geben ihnen eine Lebensperspektive. Wir betreuen die Kinder so lange wie erforderlich und nehmen während dieser Zeit die Erziehungsaufgaben wahr. Die Bindungen zur Herkunftsfamilie werden dabei unterstützt, gepflegt und die Erziehungsressourcen der Eltern genutzt.

Mehr über diese Arbeit erfahren Sie unter http://www.lebensgemeinschaften-pestalozzi.de. Eine schwierige und herausfordernde Aufgabe, die mit dem Vertrauen der Kinder belohnt wird!

Trauen Sie sich so etwas zu?  Dann besteht die Möglichkeit, dies in selbständiger Tätigkeit als Kooperationspartner mit der Pestalozzi-Stiftung Hamburg zu tun. Voraussetzung ist eine pädagogische Ausbildung und hinreichende Erfahrungen im Arbeitsfeld mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien.

Bewerben Sie sich bei uns! Kontaktdaten dafür finden Sie hier: http://www.lebensgemeinschaften-pestalozzi.de/lebensgemeinschaft-gruenden.html

In Hamburg wartet sogar schon ein Haus in Hamburg-Farmsen darauf, dass endlich wieder Kinderlachen zu hören ist!


Februar 2016: Homepage der Ambulanten Sozialpsychiatrie und ihrer Begegnungsstätten für psychisch belastete/kranke Menschen

Seit zwei Jahren gibt es den Arbeitsbereich Ambulante Sozialpsychiatrie (ASP) der Eingliederungshilfe bei der Pestalozzi-Stiftung Hamburg. Schon vorher hatten wir jahrelange Erfahrung in der Arbeit bei Personenbezogenen Hilfen für psychisch kranke Menschen (PPM) und dem ambulant betreuten Wohnen (BeWo).

Das Angebot richtet sich an psychisch belastete/kranke Menschen ab 21 Jahren.

Die engagierten Kolleginnen und Kollegen bieten im Rahmen dieser Hilfe eine am Bedarf der Menschen orientierte Unterstützung in vielen Lebensbereichen - in Form von beratenden Einzelgesprächen, bedarfsweisen Hausbesuchen, und Begleitungen.

Im Mittelpunkt der Hilfen stehen die Begegnungsstätten mit offenen Treffs und spezialisierten Gruppenangeboten. Die Begegnungsstätten befinden sich in Borgfelde (HH-Mitte), Berne (Wandsbek), Bahrenfeld (Altona), und Hummelsbüttel (Wandsbek). In Hummelsbüttel und Bahrenfeld gibt es Kooperationen mit anderen Trägern.

Die Ambulante Sozialpsychiatrie präsentiert sich und ihre Begegnungsstätten jetzt auf einer informativen, schön gestalteten (auch für Smartphones optimierten) eigenen Internetseite: http://asp-pestalozzi-hamburg.de.


(vielen Dank an hamburg work für die Gestaltung der Seite!)


Februar 2016: Mit großer Unterstützung der "Aktion Mensch" - die Pestalozzi-Stiftung Hamburg bietet jungen Flüchtlingen in Neugraben ein Freizeitangebot

Am Anfang standen die langjährigen Erfahrungen der Jugendfreizeitlounge (JFL) Neugraben in der Arbeit mit Migranten, erste politische Planungen zur Unterbringungen von alleinreisenden minderjährigen Flüchtlingen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Einrichtung und die Idee: da müssen wir etwas tun!

Dann machten wir uns an die Aufgabe, die "Aktion Mensch" um Unterstützung zu bitten und arbeiteten an einem Antrag. Viele Ideen wurden zusammengetragen und in die richtige Form gefasst, die vorhandenen Kooperationskontakte zum Bezirk und zu den anderen Einrichtungen genutzt. Als wir den Antrag zur Prüfung abgaben, hatte sich die "Flüchtlingswelt" in der Region massiv verändert – statt ein oder zwei kleinerer Einrichtungen für Jugendliche war mittlerweile auch eine große Erstaufnahme-Einrichtung für Familien geplant.

Nun haben wir den positiven Bescheid bekommen und können – wahrscheinlich ab Ende Februar/Anfang März – mit einem regelmäßigen Angebot für die Kinder und Jugendlichen aus den Flüchtlingseinrichtungen beginnen. Zunächst werden wir jeden Sonntag für sie da sein und dann nach und nach versuchen, die Kinder und Jugendlichen in unser Regelangebot zu integrieren. Eine spannende und tolle Aufgabe, über die wir im Prozess immer wieder berichten werden. Außerdem ist eine spezielle Dokumentation geplant, in der die Kinder und Jugendlichen auch über sich selbst und ihren Weg zu uns berichten. Zu allererst freuen wir uns über die großartige Unterstützung durch die "Aktion Mensch"!


Januar 2016: hamburg work - Pressekonferenz im Michel mit Schirmherr Steffen Henssler

Auf einer von Vertretern der Medien und von interessierten Kitas gut besuchten Pressekonferenz am 14.01.2016 im Gemeindesaal der Michaelis-Kirche haben Kai Gosslar, der Geschäftsführer von hamburg work (einer 100%igen Tochter der Pestalozzi-Stiftung Hamburg) und Schirmherr Steffen Henssler die Inklusionsinitative einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Steffen Henssler erklärte, warum er sich auch aus persönlicher Erfahrung für das neue Arbeitsfeld einsetzt: Hier soll gesundes Essen für Kinder in Kitas ökologisch und nachhaltig produziert werden und es entstehen dabei dringend gebrauchte neue Arbeitsplätze für Menschen mit einer schweren Behinderung. Der Vertreter des Integrationsamtes unterstrich, wie wichtig es ist, mehr Arbeitsplätze am ersten Arbeitsmarkt für diesen Personenkreis zu schaffen und lobte ausdrücklich die bisherige gute Zusammenarbeit.

Die Möglichkeit, die Bedingungen für ein gesundes Essen für Kinder von vorneherein mitzugestalten, waren der Antrieb für die beiden Kirchenkreise Hamburg-Ost und Hamburg-West/Südholstein, sich von Anfang an daran zu beteiligen, das Projekt zu entwickeln. Auch wenn das "Cook&Chill-Verfahren" zunächst eher fremd war, ist es nach der Überzeugung der Vertreterinnen des Kirchenkreises doch die beste Lösung, wenn in den Kitas nicht selbst gekocht werden kann. Davon konnten sich die Besucher im Anschluss der Pressekonferenz bei einem Probeessen überzeugen, mit dem ein Gerät vorgestellt wurde, mit dem die Speisen in den Kitas fertig gestellt werden können.

Nach der Pressekonferenz erfuhr hamburg work, dass die Aktion Mensch sich mit einem großen Betrag an der Einrichtung der Zentralküche beteiligen wird! Das ist eine großartige Nachricht, auch wenn das Projekt weiter unbedingt auf Spenden angewiesen ist. Dabei will Schirmherr Steffen Henssler weiter helfen! Für das Kochen selbst müssen später allerdings andere zuständig sein.

Das positive Medienecho zur Veranstaltung:

Videobeitrag bei RTL Nord vom 14.01.2016 (ab Minute 1:51, Flash Player erforderlich)

Hamburger Abendblatt Printausgabe vom 15.01.2016 (Abonnement vorausgesetzt)

BILD Hamburg vom 14.01.2016

"rtn" vom 15.01.2016

nordkirche.de vom 15.01.2016


Januar 2016: Pressegespräch mit Steffen Henssler zu "Gesundes Essen für Kinder"

Am Donnerstag, den 14. Januar 2016 stellen die Pestalozzi-Stiftung Hamburg und hamburg work das Inklusionsprojekt "Gesundes Essen für Kinder" vor. Am Pressegespräch im Gemeindehaus der Michaelis-Kirche wird auch der Schirmherr Steffen Henssler teilnehmen. Das Projekt wurde zusammen mit den Ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein und dem Ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg Ost entwickelt. Die Organisationen haben gemeinsam einen täglichen Bedarf von rund 12.000 Essen. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Handicap besteht die ausdrückliche Zielsetzung, ein ökologisch ressourcenschonend und nach aktuellen Erkenntnissen gesund hergestelltes Essen anzubieten.

Die Projektphase ist nun abgeschlossen, geplanter Start-Termin für den Betrieb ist Ende 2016. Für die geplante Zentralküche werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewerberäume in einem Gewerbegebiet in Hamburg-Bahrenfeld genutzt werden. Entscheidungen für die Bezuschussung der Einrichtung des Betriebes werden seitens der Aktion Mensch und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (Integrationsamt) voraussichtlich im Januar/Februar 2016 getroffen. Von beiden Institutionen gibt es positive Signale.

Umgesetzt werden soll das Cook&Chill-Verfahren. Dabei wird das Essen kurz vor des Erreichens des End-Garzeitpunktes "schockgekühlt". Die so produzierten Speisen können bis zu 72 Stunden vorm Verzehr kühl gelagert werden, bevor sie in den Kindertagesstätten regeneriert und serviert werden. Dieses Verfahren bietet sowohl wesentliche Vorteile bezüglich der Qualität der Speisen, als auch bezüglich der zeitlichen Gestaltung der Produktion und der Arbeitsabläufe, da die Produktionszeit von der Auslieferungszeit zeitlich entkoppelt werden kann. Dieses bietet auch eine günstige Voraussetzung für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Das Kita-Catering-Vorhaben soll als Betriebserweiterung von hamburg work realisiert werden. hamburg work ist eine 100%ige Tochter der Pestalozzi-Stiftung Hamburg.


Januar 2016: Projekt "Seiltänzer" gestartet

Hoch über dem Marktplatz einer kleinen Stadt hatte ein Seiltänzer sein Seil gespannt und machte dort oben unter den staunenden Blicken vieler Zuschauer seine gefährlichen Kunststücke.

"Glaubt ihr, dass ich da auf diesem Seil rübergehen kann?", fragte er in die Menge.

"Ja, wir glauben es" riefen die Menschen und schauten dem lebensgefährlichen Unternehmen gespannt zu. Und so ging er in luftiger Höhe mehrmals über das gespannte Seil.

Gegen Ende der Vorstellung holte er eine Schubkarre hervor und fragte die Anwesenden: "Glaubt ihr, dass ich auch mit diesem Schubkarren rüberkomme?"
"Ja, wir glauben es, du schaffst es!" schrien die Zuschauer begeistert.
Und tatsächlich kam er mitsamt Schubkarren am anderen Ende an, und die Menschen waren begeistert. 

Dann fragte der Seiltänzer die Zuschauer: "Wer will sich in die Schubkarre setzen, damit ich ihn dann über das Seil schiebe?"

Da wurden die Mienen der Zuschauer ängstlich. Nein, dazu hatten sie keinen Mut! Nein, keiner traute sich das.

Plötzlich meldete sich ein Junge. "Ich setze mich in die Karre", rief er, kletterte hinauf, und unter dem gespannten Schweigen der Menge schob der Mann das Kind über das Seil. Als er am anderen Ende ankam, waren alle außer sich vor Begeisterung und klatschten begeistert Beifall.

Einer aber fragte den Jungen: "Sag, hattest du keine Angst da oben?"
"Oh nein", lachte der, "der mich über das Seil schob, ist ja mein Vater!"


Ein solches Vertrauen in Erwachsene fehlt Schulschwänzern völlig. Angst und mangelndes (Selbst-)-Vertrauen spielen bei ihnen eine viel größere Rolle, als die scheinbar starke und schroffe Fassade der Jugendlichen vermuten lässt. Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg hat im Herbst 2015 in Kooperation mit dem Bildungs- und Beratungszentrum Altona (ReBBZ) am Schulstandort Carsten-Rehder-Straße im Kerngebiet von Altona mit einem neuen Projekt begonnen, das Schulschwänzern und Jugendlichen, die aufgrund ihres "originellen" Verhaltens aus dem Klassenverband ausgeschlossen wurden, helfen soll, wieder das notwendige Vertrauen zu sich selbst und in ihre Umwelt aufzubauen.

Mit dem Projekt "Seiltänzer" wird mit der Schule, den Eltern und den Institutionen im Sozialraum daran gearbeitet, die Jugendlichen und ihre Familien bedarfsgerecht zu unterstützen und ihnen so wieder Zugänge zum Bildungssystem zu verschaffen. Die Bereiche Erziehung, Bildung und Lebensbewältigung werden als Ganzes angegangen; die geschlechtsspezifische Situation der Jungen und Mädchen besonders beachtet.

Bis zu sechs Jugendliche bekommen durch unser Team eine ihren Ressourcen entsprechende Unterstützung, die sie vor allem in ihrer persönlichen Entwicklung voranbringen soll. Da bei Schulverweigerern in der Regel auch Erziehungsschwierigkeiten der Eltern vorliegen und die soziale Integration der Jugendlichen nahezu misslungen ist, orientiert sich unsere Arbeit auf das "gesamte Problem", nicht nur auf Teilaspekte. Wir ermitteln den erzieherischen Bedarf, die entwicklungsgemäßen Bedürfnisse und die Talente der Jugendlichen und entwickeln auf dieser Grundlage alltagsstrukturierende Individual- und Gruppenangebote. Die Jugendlichen sollen fester Bestandteil einer sozialen Gruppe werden, Erfolge verbuchen und wieder Lebensfreude entwickeln.

Wir hoffen, ihnen so wieder ein Vertrauen in sich selbst und in Erwachsene geben zu können, das ihnen bessere Chancen für ihr weiteres Leben gibt.