„Perlen Taucher“ – Leseprobe

„Perlen Taucher – biografische Erzählungen aus der Kinder- und Jugendhilfe“

 

Flyer als PDF (1MB)

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Die von Michael Schaaf aufgeschriebenen biografischen Erzählungen sind authentisch, ehrlich und von teilweise schonungsloser Offenheit. Der Autor „bringt uns Lebenssituationen näher, die anrühren und auch aufregen. Auf der Grundlage von Interviews berichtet er sehr einfühlsam von der facettenreichen, oft mühsamen, aber auch freudvollen Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen. Schnelle Urteile oder Vorurteile verbieten sich dabei. Denn um ein Kind mit all seinen Talenten und Gaben zu erkennen, müssen sich Pädagoginnen und Pädagogen Zeit nehmen zum sorgfältigen Beobachten und Reflektieren. Diese Herangehensweise trifft den Kernsatz der Pädagogik Pestalozzis: Nicht wichtig ist, wie ein Kind sein sollte, sondern wie ein Kind ist. Es ist nicht die Aufgabe von Erziehung, etwas Fremdes an den Menschen heranzutragen, sondern die Entwicklung der ursprünglichen Kräfte zu unterstützen und zu erleichtern.“ (Aus dem Vorwort von Landespastor Dirk Ahrens, Diakonisches Werk Hamburg)

Das von „BoD – Books on Demand“ verlegte Buch ist für 5 Euro im Buchhandel (ISBN: 9783741261121) und über die Pestalozzi-Stiftung Hamburg zu beziehen. Das e-book kostet 3,99 € (vereinzelt 2,99 €) und ist über viele Quellen erhältlich wie Amazon, beck-shop.de, buch.de oder bol.de.

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Vorwort

 

An dieser Stelle finden Sie das Vorwort von Dirk Ahrens, Landespastor im Diakonischen Werk Hamburg und die Einführung von Autor Michael Schaaf. (13 Seiten – PDF, 124KB)

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In Kapitel 1 (13 Seiten – PDF, 124KB) schildert der erfahrene Sozialpädagoge Klaus drei Hilfeverläufe, die ihn aus unterschiedlichen Gründen besonders bewegt haben.

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In Kapitel 2 und 3 stellen wir Ihnen zwei Mitarbeiterinnen – und ihre Betreuungen – aus der ambulanten Jugendhilfe vor: Eva und Ulrike

Im Teil von Ulrike wird auch der Tod der kleinen Lara-Mia mit erwähnt, die von einem anderen Träger betreut wurde. Die Begleitumstände des Todes wurden in Hamburg natürlich mit großer Intensität diskutiert. Da Ulrike die zuständige Kollegin persönlich kennt und als sehr erfahren und gewissenhaft einschätzt, ist ihr der Fall auch persönlich sehr nah gegangen. Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg hat für sich Konsequenzen gezogen: In Hilfeverläufen, bei denen Kinder unter 6 Jahren in der Familie leben, gilt immer das „Vier-Augen-Prinzip“. Doch letztlich kann es keine endgültige Sicherheit geben.

Diese Kapitel (12 Seiten – PDF, 111KB) haben wir Ihnen vom 06.10.-13.10.2016 zur Verfügung gestellt.

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Im dritten Teil werden zunächst die Lebensgeschichten von zwei Jugendlichen erzählt, die wir in unserem Jugendhilfewohnstützpunkt „Port“ betreut haben. Die Bewohner dort leben in eigenen Appartements. Sie werden bei ihrem Schritt in die Selbständigkeit und ihrem oft schwierigen Start ins Berufsleben von erfahrenen Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen unterstützt. Junior kommt von der Elfenbeinküste und studiert mittlerweile Ev. Theologie in Hamburg, Paco ist gelernter Kaufmann für Dialogmarketing und ein bekennender HSV-Fan. Nora war als Bezugsperson für beide Jugendlichen zuständig.

Im Anschluss berichtet Sandra über eine Familienbetreuung. Sie war danach einige Jahre für die Fortbildung und die Qualitätsentwicklung der Pestalozzi-Stiftung verantwortlich und ist heute die Leitungskraft für unseren Kita-Bereich.

Diese Kapitel (19 Seiten – PDF, 175KB)  konnten Sie hier zwischen 13.10. und 24.10.2016 kostenlos lesen.

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Jugendhilfe im Grenzbereich: In diesen Auszügen stellen wir Ihnen Schicksale vor, die uns erschüttert haben . Im Vordergrund dieser Hilfeverläufe steht, dass die Jugendlichen aufgrund ihrer Überlebensstrategien die BetreuuerInnen und manchmal auch das Jugendhilfesystem sehr herausfordern. Wer es dann allerdings schafft, etwas an sie heranzukommen, lernt schnell: Auslösend für das Verhalten der Jugendlichen sind immer ihre schlimmen Erfahrungen mit Erwachsenen, oft auch sexueller Missbrauch. Das erste pädagogische Ziel in diesen Betreuungen ist es, die Lebens- und Überlebensfähigkeit der Jugendlichen zu fördern.

Diese Textauszüge (12 Seiten – PDF, 125KB) konnten Sie zwischen 24.10. und 31.10.2016 hier finden.

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In einem weiteren Kapitel berichten wir über Familienhilfen und eine sehr spezielle Einzelhilfe: Alexa und Anja berichten über eine 5-jährige Betreuung, in der Alexa gelernt hat, für sich selbst und für ihre Kinder zu sorgen. Britt schildert die Betreuung von Marina und ihrem Kind sowie die Hilfe für Sarah. Für beide hat sie jeweils für eine Zeit ihr Büro geräumt.

Dieses Kapitel (12 Seiten – PDF, 125KB) konnten Sie hier zwischen 31.10. und 07.11.2016 lesen.

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Hasny berichtet über seine abenteuerliche Flucht aus Sierra Leone und über die Hilfe, die Iris und Björn ihm hier in Hamburg geben konnten. Antonia kommt mit ihrer Familie ursprünglich aus Griechenland und hat es mit der Unterstützung durch Saskia und Hans geschafft, die Probleme mit ihrer Familie zu bewältigen und eine tolle Schul- und Berufsausbildung durchzustehen. Christian und Saskia haben im Nachwort zum Buch herausgearbeitet, warum uns die Veröffentlichung dieser kleinen Erzählungen so am Herzen liegt. Wir bedanken uns noch einmal bei unserem Autor Michael Schaaf, der alle Berichte in eine gute Form gebracht hat.

Dieses Kapitel (16 Seiten – PDF, 140KB) konnten Sie hier zwischen 07.11. und 14.11.2016 lesen.

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Öffentliche Vorstellung und Diskussion von „Perlen Taucher“

Am 20. April 2016 wurde „Perlen Taucher“ in den schönen Räumlichkeiten des Jugendkunsthauses „Esche“ in Altona-Nord der Öffentlichkeit vorgestellt, am 13. Juli 2016 im Rauhen Haus diskutiert.

Von der Buchvorstellung im April finden Sie unten einige Eindrücke.

Barbara Lange, Mitglied des Verwaltungsrats und langjährige Vorsitzende, dankte in ihrem Grußwort ausdrücklich dem Autor und denjenigen, die es ihm überhaupt erst möglich gemacht haben, diese Geschichten aufzuschreiben, von denen es noch viel mehr geben könnte. Christian Violka, pädagogisches Vorstandsmitglied, hat sich selbst am Buch beteiligt und wies in seiner Einführung noch auf einen anderen Grund für das Engagement der Pestalozzi-Stiftung hin: Wenn über das Arbeitsfeld in der Öffentlichkeit berichtet wird, geht es nur um Skandale und Misserfolge; hier sollte einmal ein Kontrapunkt gesetzt werden. Diese Motivation teilen auch der Autor Michael Schaaf, der drei kleine Abschnitte aus dem Buch vortrug sowie drei Pädagogen, die sich am Buch beteiligt haben. Saskia, Ulrike und Piet antworteten dem Moderator Bernd Seguin auf seine kritischen Nachfragen hin selbstbewusst und unterstrichen, dass sich niemand die Illusion macht, mit diesem Buch ein negatives öffentliches Image „kippen“ zu wollen. Aber – wir haben uns auf dem Weg gemacht und hoffen darauf, einen Impuls gesetzt zu haben und vielleicht ein paar Menschen mitnehmen zu können – „Perlen Taucher“ eben!

 

 

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