Eingliederungshilfen

Eingliederungshilfen – Wir fördern Inklusion

  • Angebotsberatung in der Schweriner Straße 2

 

Die Eingliederungshilfen der Pestalozzi-Stiftung Hamburg

Betreuung Menschen mit geistiger BehinderungSeit 1985 leistet die Pestalozzi-Stiftung Hamburg auch Eingliederungshilfen. Damals wurde im ehemaligen Kinderheim in Ohlstedt unter der Leitung von Jörg Medenwaldt ein Heim für 16 Menschen mit einer geistigen Behinderung eingerichtet. Unter der Leitung von Britt Lemke und mit der Vorarbeit von Markus Pithan wurde das stationäre Hilfsangebot dann ab 2007 in ambulant betreute Wohngemeinschaften (AWG) umgewandelt, wissenschaftlich begleitet von der Uni Lüneburg. Von 2009 an wurden 6 neue Wohngemeinschaften eingerichtet, jeweils 3 – 4 Personen wurden in einer Wohnung betreut.

Diestelstraße Hintereingang

Diestelstraße Hintereingang

2013 wurde das Grundstück in der Diestelstraße aufgegeben. Zum Teil zogen die Bewohner in neu angemietete Räumlichkeiten nach Tonndorf, in 10 Ein-Personen-Apartments mit Gemeinschaftsräumen. Die älteren und mit dem Stadtteil Ohlstedt verwurzelten Bewohner sind in der Region verblieben und fanden in einem Haus in der Straße Timms Hege, direkt in an der U-Bahn, ein neues Zuhause. Für einige Menschen mit einem besonderen Betreuungsbedarf haben wir in der AWG Alte Schule in Reitbrook ein neues Angebot geschaffen.

Im ambulanten Bereich begannen wir mit der PBW (Persönlichen Betreuung im eigenen Wohnraum) und entwickelten dann ein Konzept für die Personenbezogene Betreuung für Menschen mit psychischer Erkrankung (PPM), der heutigen ambulanten Sozialpsychiatrie (ASP).

Treff Berne

Treff Berne

Der Bereich ist enorm gewachsen, mittlerweile betreuen wir viele Personen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. Für die Einzelberatung und die Gruppenangebote in der ASP haben wir in Berne und Borgfelde eigene Begegnungsstätten eingerichtet, in Bahrenfeld (Leben mit Behinderung Hamburg) und in Hummelsbüttel (Theodor-Wenzel-Haus) kooperieren wir mit anderen Trägern. Ein weiterer ambulanter Dienst befindet sich in der Schweriner Straße in Rahlstedt. Hier sitzt auch unsere Angebotsberatung und wir bieten Gruppen- und Einzelangebote für Menschen mit einer geistigen Behinderung an.

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Allgemeine Fragen

In der Eingliederungshilfe unterstützen wir Menschen mit einer geistigen Behinderung und Menschen, die psychisch krank oder von einer Erkrankung bedroht sind mit ambulanten Hilfen und Wohnangeboten.

Wenn Sie allgemeine Fragen zu den Angeboten unserer Eingliederungshilfe haben, informieren wir Sie gern!

Britt Lemke

Britt Lemke

Ansprechpartnerin:
Britt Lemke
Gesamtleitung
Tel. 040 – 63 90 14 16
britt.lemke@pestalozzi-hamburg.de

Wenn Sie mehr über die aktuell von uns vorgehaltenen Hilfsmöglichkeiten erfahren möchten, erfahren Sie dies bei unserer Angebotsberatung.

Speziell über die Angebote der ambulanten Sozialpsychiatrie und unsere Begegnungsstätten berichten wir unter: asp-pestalozzi-hamburg.de.

Über Hilfen für Menschen mit einer geistigen Behinderung informieren wir Sie auch in unserer  Begegnungsstätte in der Schweriner Straße.

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Leitbild

Über die Jahrhunderte hinweg wurden behinderte Menschen immer wieder ausgegrenzt oder vorgeführt. Fehlende Rechte erschwerten ihnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dennoch hat sich für Menschen mit Behinderung vieles verbessert, auch wenn „Inklusion“ im 21. Jahrhundert für die meisten ein Fremdwort und für die Betroffenen oft nur ein Versprechen ist, das nicht oder sehr unzureichend eingelöst wird.

Was bedeutet also Inklusion?

ausgrenzung-inklusionDie Aktion Menschschreibt dazu: „Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Deutschland hat diese Vereinbarung unterzeichnet – mit der Umsetzung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses.“

Vor diesem Hintergrund haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Eingliederungshilfe der Pestalozzi-Stiftung Hamburg einige Postulate aufgestellt, die wir in unserer täglichen Arbeit mit Leben füllen:

  • Für uns steht der Mensch mit seinem ganzen Wesen und in seiner ganzen Besonderheit im Mittelpunkt. Die Behinderung oder psychische Erkrankung ist nur eine von vielen Eigenschaften. Wir akzeptieren den Menschen so wie er ist.
  • Wir fördern Integration und Inklusion und möchten die Benachteiligung der von uns betreuten Menschen in der Gesellschaft verhindern.
  • Daraus ergibt sich das Ziel, behinderten und psychisch erkrankten Menschen ein möglichst selbstständiges Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.
  • Dies ist nur möglich im Dialog mit ihnen und kann nur in einem sorgfältigen Prozess und in einem respektvollen Umgang geschehen. Wir machen es uns nicht leicht, wenn wir uns für ein selbstbestimmtes Leben für die behinderten und psychisch erkrankten Menschen einsetzen. Für uns erfordert dies ein ständiges Überdenken der eigenen Position und auch eine gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderung und psychische Erkrankung in unserer Gesellschaft.
  • Unsere Hilfeangebote beziehen die Biografie des Menschen und sein persönliches Umfeld und seinen Sozialraum mit ein. Wertschätzung und Respekt – auch im Verhältnis zu Angehörigen, gesetzlichen Vertretern und anderen Netzwerkpartnern – sind für uns oberstes Gebot.
  • Wir fördern die Übernahme von gesellschaftspolitischer Verantwortung. Wir unterstützen die ehrenamtliche Arbeit in unseren Einrichtungen – zum Beispiel mit dem integrativen Improvisationstheater Weggehext. Ebenso unterstützen wird das Projekt „Selbstverständlich Freiwillig“ des Diakonischen Werks, in dem Menschen mit Behinderungen sich freiwillig sozial engagieren können.

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Angebotsberatung

Hallo und herzlich willkommen bei unserer Angebotsberatung!

Angebotsberatung mit Klienten

Angebotsberatung mit Klienten

Mein Name ist Cordia Steen und ich berate Sie gern über unsere Wohnangebote (AWG), über die zusätzlichen ambulanten Hilfen (auch im Bereich der PBW und der WA) sowie über unsere ambulanten Hilfen und die Begegnungsstätten im Bereich der Ambulanten Sozialpsychiatrie.

Wenn Sie Interesse oder Fragen haben, nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf.

Tel. 040 – 248 607  62
Fax 040 – 386 617  53
Mobil 0176 – 641 155 48
cordia.steen@pestalozzi-hamburg.de

Es gibt auch die Möglichkeit, Mittwochs zwischen 15:00 und 17:00 Uhr in die offene Sprechstunde zu kommen.

Die Sprechstunde findet statt in der Schweriner Straße 2, 22143 Hamburg. Der Eingang zur Pestalozzi-Stiftung ist am Schild gut zu erkennen.

Herzlichst Ihre
Cordia Steen

Angebotsberatung Eingliederungshilfe
Pestalozzi-Stiftung Hamburg

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Ambulante Sozialpsychiatrie

Über die Angebote der ambulanten Sozialpsychiatrie und unsere Begegnungsstätten berichten wir unter: asp-pestalozzi-hamburg.de.

Ambulante Sozialpsychiatrie ist ein Hilfeangebot, welches sich an psychisch belastete/kranke Menschen ab 21 Jahren richtet.

Diese Hilfe ersetzt seit Januar 2014 die Personenbezogenen Hilfen für psychisch kranke Menschen (PPM) und das ambulant betreute Wohnen (BeWo). Die gesetzliche Grundlage ist der §54 des SGB XII.

Wir bieten Ihnen im Rahmen dieser Hilfe eine an Ihrem Bedarf orientierte Unterstützung. Dies geschieht in Form von beratenden Einzelgesprächen, bedarfsweisen Hausbesuchen und Begleitungen.

Der Inhalt dieser Unterstützung umfasst viele Lebensbereiche, wie zum Beispiel:

  • Hilfe bei Behördenkontakten
  • Hilfe bei der Freizeitgestaltung
  • Hilfe bei beruflicher Integration
  • Hilfe bei der Alltagsbewältigung und
  • beim Umgang mit der eigenen psychischen Erkrankung.

Im Mittelpunkt dieser Hilfe stehen unsere Begegnungsstätten:

hier können Sie die Angebote des Beratungsbüros und des Offenen Treffs nutzen und an verschiedenen offenen und spezialisierten Gruppen sowie an vielfältigen Freizeitangeboten teilnehmen.

In den Begegnungsstätten:

Begegnungsstätte Borgfelde Sommerfest

Begegnungsstätte Borgfelde Sommerfest

  • können Sie sich unverbindlich und auch anonym über unsere Angebote informieren
  • können Sie, auch wenn Sie noch nicht im Hilfesystem der Eingliederungshilfe sind, bestimmte Angebote nutzen, Beratung wahrnehmen oder sich auch einfach in der Begegnungsstätte aufhalten
  • haben Sie die Möglichkeit, Fragen und Anliegen an die Mitarbeiter vor Ort zu richten
  • können Sie bei seelischen Krisen Unterstützung bekommen
  • haben Sie den Raum, um andere Menschen kennenzulernen
  • können Sie erfahren, welche Unterstützungs- und Freizeitangebote es noch in Ihrem Stadtteil gibt
  • können Sie an vielfältigen Gruppenangeboten teilnehmen
    und sich  auch aktiv mit ihren Ideen einbringen.
Begegnungsstätte Bahrenfeld

Begegnungsstätte Bahrenfeld

Mit unseren Angeboten unterstützen wir Sie dabei, am öffentlichen Leben teilzuhaben. Sie stoßen bei uns immer wieder auf vertraute Gesichter. Wenn Sie es möchten, helfen wir Ihnen beim Aufbau einer Tagesstruktur.

Da eine psychische Erkrankung häufig das gesamte Lebensumfeld betrifft, bieten wir auch Angehörigen und Freunden Raum für Beratung.

Begegnungsstätte Berne Festessen

Begegnungsstätte Berne Festessen

Die Begegnungsstätten sind regelmäßig von montags bis freitags geöffnet.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pestalozzi- Stiftung stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Antragsstellung einer ASP-Hilfe.

Außerdem vermieten wir einige Appartements an Erwachsene, die zum Personenkreis nach §§ 53 ff. SGB XII gehören. Wenn Sie daran interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Angebotsberatung auf, die Ihnen natürlich auch über unsere ambulanten Hilfen und die regionalen Begegnungsstätten berichten kann.

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Ambulante Wohngemeinschaften – AWG

In Folge der sogenannten „Ambulantisierung“ in der Betreuung halten wir keine stationären Plätze mehr vor. In einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft (AWG) sollen Menschen mit Behinderung trotz ihres umfassenden Hilfebedarfs als Mieter in einer Wohngemeinschaft oder Hausgemeinschaft selbstbestimmt und so selbstständig wie möglich leben können. Die Leistung richtet sich an volljährige, geistig- oder mehrfach behinderte Menschen, die zum Personenkreis nach § 53 Sozialgesetzbuch, Zwölftes Buch, gehören. Für sie soll ein selbstbestimmtes Wohnen langfristig sichergestellt werden.
Dies geschieht insbesondere durch Unterstützung bei

  • der Bewältigung des Alltags,
  • der Teilhabe am Leben in einer Haus- oder Wohngemeinschaft,
  • dem Aufbau und der Pflege sozialer Netzwerke.

Die Leistung enthält auch pädagogische und lernzielorientierte Inhalte. Diese richten sich an den individuellen Zielsetzungen aus und tragen je nach Hilfebedarf dazu bei

  • im eigenen Haushalt weitestgehend selbständig und möglichst unabhängig von öffentlichen Hilfen zu leben,
  • die Mobilität und Orientierung am Wohnort herzustellen,
  • die Gestaltung des sozialen Umfelds zu fördern,
  • das Wohnumfeld und die Freizeit zu gestalten,
  • eine stationäre Unterbringung zu vermeiden.

Die Pestalozzi-Stiftung bietet an verschiedenen Standorten die Betreuung in AWGs an. Kontakt und Beratung zu unseren Wohnangeboten bekommen Sie über unsere
Angebotsberatung.

Die Pestalozzi-Stiftung bietet an folgenden Standorten die Betreuung in AWGs an:

AWG Tonndorf

AWG Tonndorf

AWG Tonndorf
10 Plätze
Einzimmerappartements mit Bad
Küche möglich

 

AWG Hummelsbüttel

AWG Hummelsbüttel

AWG Hummelsbüttel
7 Plätze
1 1/2 – Zimmer-Wohnungen

 

 

Timms Hege

AWG Timms Hege

AWG Timms Hege
8 Plätze
Wohngemeinschaft im Einzelhaus

 

 

AWG Reitbrook

AWG Reitbrook

Ein besonderes Projekt ist in Reitbrook entstanden:
AWG Alte Schule
9 Plätze
Wohngemeinschaft im Einzelhaus

 

 

AWG Bargteheider Straße

AWG Bargteheider Straße

AWG Bargteheider Straße
6 Plätze
Wohngemeinschaft im Einzelhaus

 

 

 

AWG Berner Straße

AWG Berner Straße

AWG Berner Straße
3 Plätze
1 1/2 – Zimmer-Wohnungen

 

 

AWG Hüllenkamp

AWG Hüllenkamp

AWG Hüllenkamp
9 Plätze
3 Wohnungen

 

 

AWG Söderblomstraße

AWG Söderblomstraße

AWG Söderblomstraße
6 Plätze
2 Wohneinheiten im Mehrfamilienhaus

 

 

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AWG Alte Schule Reitbrook

Die Bergedorfer Zeitung berichtete am 18.04.2017 über die AWG. Siehe: pdf

AWG Reitbrook

AWG Reitbrook

Seit 2014 betreuen wir in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft in der für uns umgebauten „Alten Schule“ in Reitbrook 9 Personen mit einer geistigen Behinderung und einen hohen Unterstützungsbedarf. Der hohe Bedarf besteht, weil diese Menschen zusätzlich zur geistigen Behinderung eine psychische oder neurologische Störung (oder Erkrankung) wie Autismus oder Epilepsie haben. Eine übereinstimmende Erfahrung dieser Personen ist, dass sie meist aufgrund der Besonderheit ihres Verhaltens ihren vorherigen Betreuungsort verlassen mussten oder wegen des zugeschriebenen Problemverhaltens erst gar keine Wohneinrichtung fanden.

„Menschen mit festgefahrenen Verhaltensweisen“

Wir orientieren in unserer Arbeit mit Ihnen an dem von Jacques Heijkoop geprägten Begriff der „Menschen mit festgefahrenen Verhaltensweisen“. Über diese Betrachtungsweise haben wir uns ein pädagogisches System der teilnehmenden Beobachtung aufgebaut, mit dem wir bereits sehr gute Erfahrungen machen konnten. Nach diesem Konzept ist der Blick auch immer auf die Umgebung des betroffenen Menschen zu richten: „Familienmitglieder und professionelle Betreuer können in gleicher Weise in die Probleme verstrickt sein wie der geistig behinderte Menschen selbst.“ Durch Gefühle wie Mitleid, Angst, Kummer, Schuld, Scham, Machtlosigkeit, Wut tragen auch professionelle Betreuer dazu bei, den Teufelskreis zu verstärken.

Unsere Arbeit zielt nicht darauf ab, das als störend wahrgenommene Verhalten zu verändern, sondern den Menschen mit hoher Akzeptanz zu begegnen und durch die Schaffung eines sicheren Lebensortes und einer am Verstehen orientierten Pädagogik die Möglichkeit korrigierender Erfahrungen zu bieten. Im Sinne des Teilhabe-Gedankens streben wir auch Veränderungen in Bezug auf Integration, Aktivierung und Inklusion (Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung) an.

Zusammenarbeit mit vielen Institutionen vor Ort

Für die Umsetzung unserer Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit vielen Institutionen vor Ort wie der Kirchengemeinde Bergedorf-Vierlande oder dem Milchhof Reitbrook und in Hamburg mit dem Pädagogisch-Therapeutischen Zentrum, dem Hamburger Autismus-Institut oder dem Fachdienst Intensiv-Pädagogik der Ev. Stiftung Alsterdorf von eminenter Bedeutung.

Die Grundsätze und die Methode der teilnehmenden Beobachtung leiten uns auch bei der Entwicklung unserer Angebote in der angegliederten Beschäftigungsstätte. Zunächst boten wir verschiedene Tätigkeiten an. Dabei stellte sich heraus, dass das Musizieren bei den Klienten eine große Resonanz auslöste. Auch das Backen von Kuchen oder Keksen zu besonderen Gelegenheiten weckte großes Interesse. So entstand z.B. Ende 2015 unser Projekt der „Song- und Backwerkstatt“, mit dem wir uns auch für den „MitMensch-Preis“ beworben haben.

Tätigkeiten in einen gemeinsamen Prozess

Videoprojekt Reitbrook

Videoprojekt Reitbrook

Die Grundidee des Projektes ist es, nicht einfach zu musizieren oder Kekse zu backen, sondern diese Tätigkeiten in einen gemeinsamen Prozess einzubinden, an dessen Ende ein Ergebnis steht, das für sich steht und funktioniert: Die Songs werden mit den Klienten sowohl textlich als auch musikalisch erarbeitet. Dabei übernehmen sie je nach ihren Fähigkeiten unterschiedliche Parts. Mittlerweile liegt eine Handvoll Lieder vor und wir konnten eine renommierte Hamburger Künstlerin für die Produktion eines Musikvideos gewinnen. Die gebackenen Kekse werden vor Ort in extra gestaltete Dosen verpackt und an die Geschäftsstelle unseres Trägers ausgeliefert; alle Arbeitsschritte erfolgen gemeinsam mit den Klienten. Sie erhalten so eine direkte Resonanz auf ihre Tätigkeit.

Über die Philosophie des Projektes hat Markus Pithan sich schon einmal in einem Interview des Hamburger Abendblatts geäußert: Uns-fehlt-oftmals-das-Zutrauen

Wir kooperieren u.a. mit:

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AWG Begegnungsstätte Rahlstedt

AWG Begegnungsstätte Rahlstedt
Schweriner Straße 2
22143 Hamburg
Tel. 040-38 66 17 52
info.treffrahlstedt@pestalozzi-hamburg.de

Ambulante Hilfen – Personenbezogenen Betreuungen im eigenen Wohnraum (PBW) und Wohnassistenz (WA) – sowie Gruppen- und Einzelangebote leisten wir über das
Büro für ambulante Hilfen/ Rahlstedt
Schweriner Straße 2
22143 Hamburg
Tel. 040-38 66 17 52
info.treffrahlstedt@pestalozzi-hamburg.de

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Qualitätsentwicklung

Die Qualitätsentwicklung in der Eingliederungshilfe orientiert sich am Konzept PPQ („ProPsychiatrieQualität“). Es wurde von den kirchlichen Dachverbänden spezifisch für den Bereich der Sozialpsychiatrie entwickelt (www.ppq.info).
Mit der Qualitätsentwicklung verfolgen wir eine stetige Verbesserung der Prozesse und Abläufe unserer Arbeit. Sieben ethische Leitziele sowie eine konsequente Beteiligungs-, Ressourcen- und Handlungsorientierung bilden dafür die Basis. In den sogenannten „trialogischen Qualitätszirkeln“ kommen die unterschiedlichen Perspektiven und Anregungen von Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitenden zum Tragen und finden so Eingang in neue Konzeptionen (Beispiele: Beschwerdeverfahren, Gruppenangebote etc.).
Wir führen regelmäßig MitarbeiterInnen- wie KlientInnenbefragungen durch und veröffentlichen die Ergebnisse auf unserer Homepage.

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